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17. Dezember 2025

Stadt bittet um erhöhte Vorsicht❗
Isselburg. Aufgrund mehrerer Totfunde von Wildvögeln im Stadtgebiet Isselburg wurden kürzlich drei verendete Jungschwäne zur weiteren Untersuchung an den Kreis Borken übergeben. In zwei unabhängigen Untersuchungsinstanzen hat sich dabei der Verdacht auf Geflügelpest/Vogelgrippe bestätigt.
Vor diesem Hintergrund bittet die Stadt Isselburg die Bevölkerung um erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht im Umgang mit tot aufgefundenen oder auffällig verhaltenden Wildvögeln. Totfunde von Wildvögeln, ausgenommen Singvögel und Tauben sollten nicht berührt werden. Ebenso ist der direkte Kontakt von Haustieren mit solchen Tieren unbedingt zu vermeiden.
Jeder Fall eines verdächtigen Krankheitsbildes, Wildvögel die einen apathischen oder auffälligen Eindruck erwecken, sind beim zuständigen Veterinäramt/Fachbereich Tiere und Lebensmittel des Kreises Borken, Tel. 02861/681-3801 oder per E-Mail an tiereundlebensmittel@kreis-borken.de zu melden. Gleiches gilt für Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter, die in ihren Beständen erhöhte Tierverluste mit unklarer Ursache feststellen.
Bitte immer an das zuständige Veterinäramt melden, da das Virus hoch ansteckend ist. Keinesfalls anfassen oder selbst entsorgen, um eine Verschleppung zu verhindern.
Derzeit sind keine weitergehenden Maßnahmen wie die Einrichtung von Sperr- oder Restriktionszonen erforderlich. Die Situation wird jedoch weiterhin aufmerksam beobachtet und in enger Abstimmung mit dem Kreis Borken bewertet. Über mögliche Änderungen oder zusätzliche Maßnahmen wird die Öffentlichkeit umgehend informiert.
Eine graphische Darstellung Gebietskulisse und eine interaktive Karte, mit der Sie unter Angabe Ihrer Adresse prüfen können, ob Sie innerhalb der Überwachungszone liegen, gibt es im GeoDatenAtlas des Kreis Borken.
Die Stadt Isselburg bedankt sich bei der Bevölkerung für ihre Aufmerksamkeit und Mithilfe.