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15.08.2020

Sommerferienbilanz Tourismus NRW

Nach dem verheerenden Einbruch der Tourimuszahlen durch die Corona-Pandemie im Frühjahr haben die nordrhein-westfälischen Tourismusregionen eine überwiegend positive Bilanz der Sommerferien gezogen. Vor allem der Tagestourismus lief im Großteil des Landes wieder auf hohem Niveau und auch Urlaubsgäste kehrten zurück. Der Businesstourismus hingegen bereitet weiterhin Sorgen.

Einer Umfrage von Tourismus NRW unter Touristikern vor Ort zufolge verbesserte sich die Nachfrage im Laufe der Ferien vielerorts zusehends. Dazu beigetragen haben dürfte auch das Wetter, das sich nach einem verregneten Start in die Ferien deutlich verbesserte und damit verstärkt Kurzentschlossene von Reise oder Tagesausflug überzeugte.

Den Trend zu spontanen Buchungen bestätigten nahezu alle Touristiker der Städte und Regionen im Land. Die klassischen Ferienregionen wie das Sauerland oder die Eifel registrierten gleichzeitig aber auch eine gute Grundauslastung durch langfristige Buchungen. Insgesamt sprachen die beiden Regionen von einer guten Bilanz, die mit Sommern vergangener Jahre vergleichbar sei. Ein positiver Ausreißer waren die Sommerferien 2020 für die meisten Regionen jedoch nicht. Lediglich das Münsterland urteilte, dass Nachfrage und Buchungen höher einzuschätzen seien als in früheren Jahren. In Siegen-Wittgenstein beobachteten Touristiker mehr Privaturlauber und einen Trend zu längeren Urlauben als in vorherigen Jahren. Tagesgäste führten zudem mancherorts zu überlaufenen Orten, etwa punktuell im Teutoburger Wald.


Autarke Unterkünfte gefragt – Hotellerie mit Problemen

Bei Übernachtungsgästen in ganz Nordrhein-Westfalen waren insbesondere autarke Unterkünfte wie Ferienwohnungen und –häuser oder Campingplätze gefragt. Hotels hingegen hatten vielerorts weiterhin Probleme. Zwar konnten auch sie wieder von der steigenden Nachfrage durch Urlaubsgäste profitieren – etwa das „neanderland“ berichtete von einer deutlich gestiegenen Nachfrage bei großen Häusern.

Insbesondere die Stadthotellerie litt angesichts abgesagter Messen, Kongresse oder Geschäftsreisen jedoch weiterhin unter ausbleibenden Businessgästen. Probleme bereiteten den Städten zudem nach wie vor die abgesagten Publikumsevents und das stark verknappte Veranstaltungsangebot allgemein, die sich normalerweise großer Beliebtheit bei Freizeitreisenden erfreuen. Bei Tagesgästen verzeichneten jedoch auch die Städte wieder ein gutes Niveau.


Outdooraktivitäten beliebt

Unter den Freizeitaktivitäten erfreuten sich bei Urlaubern vor allem Outdooraktivitäten wie Wandern und Radfahren großer Beliebtheit – und das nicht nur in den ländlicheren Regionen. Auch beispielsweise das Ruhrgebiet verbuchte einen Ansturm auf seine Radangebote. Und auch Aachen berichtete von einer völlig unüblich hohen Nachfrage durch Radtouristen.

Darüber hinaus liefen in den Städten typische städtetouristische Angebote wieder an. So berichten etwa Aachen und Düsseldorf von einer deutlich verstärkten Nachfrage nach öffentlichen Stadtführungen. Und auch das Kulturangebot erfreute sich in Aachen großer Beliebtheit: Aufgrund der beschränkten Kapazitäten sei das vorhandene Angebot immer sehr schnell ausgebucht gewesen, hieß es.

Trotz der Besserungen: Wie in früheren Jahren laufen viele Geschäfte nicht. Aufgrund der bestehenden Einschränkungen können nach wie vor vielerorts nicht die Geschäfte gemacht werden, die ohne Einschränkungen möglich wären.