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02.05.2018

Regionaltouristisches Konzept für den Naturpark Hohe Mark

Am vergangenen Dienstag trafen sich die Mitglieder des Naturparks Hohe Mark zur Vorstellung des regionaltouristischen Konzepts.

Mehr Besucher in den Naturpark Hohe Mark zu locken, das ist ein Ziel des Projektes WALDband von Regionalverband Ruhr (RVR), Landesbetrieb Wald und Holz NRW und Naturparkverein. Dazu wurde ein regionaltouristisches Konzept entwickelt, das am letzten Dienstag (24. April) Kommunen, Kreisen, öffentlichen Trägern und privaten Akteuren vorgestellt und beschlossen worden ist. Die Vermarktung des Naturparks wird künftig unter dem Namen „Naturpark Hohe Mark“ erfolgen.

Durch seine besondere Lage und seine reizvollen Wasser-, Wald-, Park- und Bergbaufolgelandschaften bietet der Naturpark zwischen Niederrhein, Metropole Ruhr und Münsterland beste Voraussetzungen für einen „Urlaub vor der Haustür“. Für etwa 15 Millionen potentielle Besucher ist der Naturpark in einer halben bis einer Stunde erreichbar und somit attraktives Ziel für Tagesausflüge oder Kurzurlaube.

Aktive Best Ager 50+ und Familien mit Kindern bis 12 Jahren sollen künftig besonders angesprochen werden mit Themen wie Naturerleben, Radfahren und Wandern sowie Umweltbildung. Die verschiedenartigen Landschaftsräume, und die Tierbeobachtung in freier Wildbahn und in Wildparks sollen dabei besonders in den Fokus genommen werden. Top-Highlights werden der Fernwanderweg Hohe Mark Steig und die Hohe Mark Radroute sein.

Perspektivisch soll der angestoßene Dialog zwischen den Akteuren des Niederrheins, des Münsterlands und der Metropole Ruhr laut Dagmar Beckmann, Geschäftsführerin des Naturparks Hohe Mark noch intensiviert werden: „Nur gemeinsam schaffen wir es, den Naturpark zu einem Mehrwert für die Regionen zu machen.“ Auch Martin Tönnes, Beigeordneter des Regionalverbandes Ruhr, betont die Wichtigkeit des Naturparks: „Unmittelbar angrenzend an den Ballungsraum der Metropole Ruhr ist der Naturpark Hohe Mark etwas Besonderes und hat im bundesweiten Vergleich der Naturparke mit seiner Lage ein Alleinstellungsmerkmal.“

Das regionaltouristische Konzept für den Naturpark Hohe Mark wurde gemeinsam mit der Ruhr Tourismus GmbH, dem Münsterland e.V. und der Niederrhein Tourismus GmbH sowie den verschiedenen Akteuren in der Region erarbeitet. Die Kosten beliefen sich auf 175.000 Euro. Das Projekt wurde von der EU zu 50 Prozent und vom Land zu 30 Prozent gefördert. Der RVR hat 20 Prozent aus Eigenmitteln finanziert.

Das „WALDband“ erstreckt sich zwischen der Metropole Ruhr, dem Niederrhein und dem Münsterland und umfasst 20 Waldflächen von etwa 36.000 Hektar, allein 10.000 Hektar im Eigentum des RVR. Beliebte Erholungsräume wie die Hohe Mark in Dorsten, die Üfter Mark in Schermbeck und die Haard im Kreis Recklinghausen zählen dazu. Das Projekt wird gemeinsam getragen vom RVR, Landesbetrieb Wald und Holz NRW und dem Verein Naturpark Hohe Mark Westmünsterland.