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30.11.2017

Deutsche und Niederländer fördern grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Mehr als 80 deutsche und niederländische „Grenzhopper“ kamen zum dritten Plenar-Netzwerktreffen am 21. November 2017 in das Theater „De Storm“ in Winterswijk (Niederlande). Zu diesem Netzwerk gehören die deutschen Städte Ahaus, Borken, Isselburg, Rhede, Südlohn, Vreden und Bocholt. Auf der niederländischen Seite zählen die Kommunen Aalten, Berkeland, Oost Gelre, Oude Ijsselstreek und Winterswijk dazu.

Sie entsandten zu diesem Treffen Vertreter aus Kommunen, Verbände, Vereine, Einrichtungen und Unternehmen. Begrüßt wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Winterswijker Bürgermeister Joris Bengevoord. Mittlerweile arbeiten mehr als 180 Mitglieder freiwillig im „Grenzhoppers“-Netzwerk mit. Sie beschäftigen sich in fünf Arbeitsgruppen mit den Themengebieten Wirtschaft, Kultur, Bildung, Tourismus sowie Sport und Gesundheit.

Grenzhoppers: Ganz normal?

Was ist in unserer NL-D Zusammenarbeit selbstverständlich und was (noch) nicht? Welche Alternativen und innovativen Wege zur Optimalisierung der Grenzhoppers-Zusammenarbeit gibt es? Diesen Fragen gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem von insgesamt sieben verschiedenen Workshops nach. Dabei stellte sich heraus, dass es heute selbstverständlich ist, ohne Grenzkontrollen die Grenze zu passieren, einzukaufen und mit Euro zu bezahlen und das Handy unbegrenzt zu nutzen. Schwieriger wird es in der Arbeitswelt: Bis man alle Informationen zur Arbeitsaufnahme zusammen hat, dauert es. Mit diesem Thema beschäftigte sich auch der Workshop „Grenzenlos arbeiten!“. Die Teilnehmergruppe begrüßte daher, das in Gronau vor wenigen Tagen das „Grenzüberschreitende Zentrum zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt“ für eine Tandemberatung eröffnet hat.

Junge Uni und die NL-D Kultur-Stunde

Katharina Eichelberg, Leiterin Junge Uni in Bocholt, und Jule Wanders, Fachbereichsleiterin Kultur und Bildung der Stadt Bocholt, informierten in ihrem Workshop die Teilnehmer über ihre Pläne, eine grenzübergreifende Plattform für Kinder zu errichten, die darauf ausgerichtet ist ihr Interesse in die Wissenschaft, Technik und Informatik zu stimulieren. Dazu passte der Workshop „3D Café“, in dem es um die Aspekte des 3D-Druckprozesses ging. In der „NL-D Kultur-Stunde“ erklärten die Bocholter Trainerin Sonja Hüls und die Beauftragte für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Gemeinden Winterswijk und Oost Gelre, Nicky Eppich, wie man einen erfolgreichen Kontakt mit den Nachbarn begründet. Dafür sei das gegenseitige kulturelle Verständnis unerlässlich, so Eppich.

Mystery und Trommel

Im Workshop „Mystery“ beschäftigten sich die Teilnehmer mit einem möglichen sportlichen Großevent im kommenden Jahr. Dieser soll grenzüberschreitend organisiert werden. Genaue Inhalte verrieten die Ideengeber noch nicht. Teambildung einmal anders fand im „Trommel“-Workshop statt. Sascha Pöpping animierte die Teilnehmer, den Schlagzeuger in sich zu entdecken und mit Humor gemeinsam erste Schlagabläufe zu spielen.

Winterswijker Bürgermeister überreicht erste Grenzhopper-Nadeln

Mit einem herzlichen Dankeschön beschloss der Winterswijker Bürgermeister das dritte Plenartreffen. Abschließend überreichte er drei Vertretern, die die Arbeit der „Grenzhoppers“ besonders unterstützen, die neue Grenzhopper-Nadel. In Gold erhielten diese Doede Sijtsma, Provinz Gelderland, Dr. Elisabeth Schwenzow, Geschäftsführerin der EUREGIO, und Freddy Heinzel, niederländischer Honorarkonsul, vom Bürgermeister der niederländischen Nachbargemeinde Winterswijk, Joris Bengevoord, überreicht. Das nächste „Grenzhopper“-Plenar-Netzwerktreffen wird im Jahr 2018 wieder auf deutscher Seite stattfinden.