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Stadt Isselburg
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Öffnungszeiten

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14.00 - 16.30 Uhr
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Do.08.30 - 12.30 Uhr und
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Fr.08.30 - 12.30 Uhr

 

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Kleine Turm- und Stadtgeschichte

Der Stadtturm von Isselburg – immer ein Besuch wert!
Eines der wenigen noch erhaltenen mittelalterlichen Bauwerke, wurde in liebevoller Arbeit des Heimatkreises Isselburg zum Museum umfunktioniert.

Aus der Vergangenheit:

Die nur wenige Meter von hier fließende Issel, ein Grenzfluss, trennte in früherer Zeit die Franken von den Sachsen, später die Rheinländer von Westfalen.
1441 erhält Isselburg die Stadtrechte. Innerhalb von gut 50 Jahren wird eine Stadt aus dem Bruchboden gestampft. Eine Stadt mit viertürmiger Stadtmauer, drei Toren und davor liegender Landesburg, aber nur 73 Häusern auf 11 Morgen Land. Die Bewohner der Stadt waren so genannte „kleine“ Leute, Ackerbürger, Weber, Töpfer, Bierbrauer, später auch ein Glockengießer.
Der noch erhaltene Stadtturm steht im Süd- Osten der Stadt. Er ist 15 m hoch und seine Mauern sind bis zu 1,75 m stark. In wehrtechnischer Hinsicht war der Turm zu der Zeit, auf dem modernsten Stand. Schlüsselcharten ermöglichten den Einsatz von frühen Feuerwaffen – sogenannte Hakenbüchsen. Den Zutritt zum Turm erreicht man früher nur über den Wehrgang der 5 m hohen Stadtmauer zum heute noch erhaltenen Hocheingang. Das Erdgeschoss hatte bis auf eine Schießcharte keine weitere Öffnung. Der Raum diente der Lagerhaltung von Waffen, Munition und Proviant. Für mittelalterliche Verhältnisse war das Turmgeschoss komfortabel ausgestattet. Es diente der Turmwache als Wohn- und Wachstube. In diesem Raum sind zwei Fensternischen mit Sitzbänken, zwei Schießnischen, ein Wandkamin und ein Austritt zu einem ehemaligen Abort- Erker erhalten. Die Wächterstube war somit auf dauerhafte Bewohnbarkeit ausgelegt.

Interessantes für Besucher:

In der Turmstube erschießt sich heute den Besuchern eine historische authentische Inszenierung mit mittelalterlichen Möbel, Geschirr- und Waffenrepliken. Das Untergeschoss und das ausgebaute Kegeldach bieten Raum für wechselnde Ausstellungen.
Alles wurde mit tatkräftiger Eigenleistung von Mitgliedern des Heimatkreises und der Stadt umgesetzt. Auch heute noch ist der Heimatkreis aktiv um die angrenzende Umgebung so attraktiv wie möglich zu gestalten. So wurde z.B. nach einer internationalen Skulpturroute eine Angler- Skulptur über Spendengelder erworben, die seither das Ufer der Issel bereichert. Und auch für die Zukunft reißt die Motivation nicht ab…man darf gespannt bleiben wie sich die Umgebung durch weitere Ideen und Projekte des Heimatkreises weiter verschönert!


Die aktuellen Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte der Internetseite