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Stadt Isselburg
Minervastraße 12
46419 Isselburg
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Wappen Stadt Isselburg
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Aus der Geschichte

Die Stadt Isselburg wurde im Zuge der kommunalen Neugliederung in Nordrhein- Westfalen zum 1. Januar 1975 aus den Städten Anholt, Isselburg, Werth und den Gemeinden Heelden, Herzebocholt, Vehlingen sowie einem Teilgebiet der Gemeinde Wertherbruch gebildet. Sie gehört zum Kreis Borken.

Isselburg

Isselburg wird erstmals um 1300 als „Yselberge“ erwähnt. Die bereits im 14. Jahrhundert vorhandene Burg wurde um das Jahr 1410 von Adolf II., Graf von Kleve, ausgebaut und „Neyenborg“ genannt. Außerdem verstärkte er die Stadt zur Festung. Reste der alten Stadtmauer und ein Wehrturm sind heute noch erhalten.

Im Jahr 1441 verleiht Adolf II., seit 1417 Herzog von Kleve, der Siedlung das Stadtrecht. 1570 schloss sich die Gemeinde der lutherischen Konfession an. Die im 17. Jahrhundert gegründete reformierte Gemeinde erhielt 1689 eine eigene Kirche, die „Wiederherstellung“ der katholischen Gemeinde und die Einweihung ihrer neuen Kirche erfolgten im Jahr 1785.

Mit dem Herzogtum Kleve fiel Isselburg im Jahr 1609 an das Kurfürstentum Brandenburg (später Königreich Preußen). 1598 und 1624 wurde die Stadt von den Spaniern eingenommen und verwüstet. 1697 gab es einen verheerenden Brand.

1794 wurde die Minerva- Eisenhütte gegründet, die das große Vorkommen an Raseneisenerz verwertete. Das Werk, heute nur noch Eisengießerei, ist bis in die Gegenwart ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geblieben.

Anholt

Anholt wird erstmals um 1178 in einem Lehnsbuch des Stiftes Utrecht genannt. 1347 erhielten seine Bewohner von Stephan von Sulen Privilegien, die bereits 1349 von seinem Sohn Dietrich zu einem Stadtrecht erweitert wurden.

Die Herrschaft Anholt war bis 1802/03 reichsunmittelbar, zuletzt unter den Fürsten zu Salm- Salm, und diente von 1803 bis 1810 dieser Familie als Residenz des Fürstentums Salm. Herausragendes Wahrzeichen von Anholt ist die Wasserburg (zur ersten nachweisbaren Anlage, vor 1169 errichtet, gehört der „Dicke Turm“).

Aber auch das historische Rathaus aus dem Jahr 1567, die katholische Pfarrkirche St. Pankratius aus dem Jahr 1862 und die evangelische Friedenskirche aus dem Jahr 1911 sind bedeutende Sehenswürdigkeiten.

Werth

Werth, dessen Burg erstmals 1318 erwähnt wird, war ein Lehen des Bischofs von Münster, Wertherbruch, zugehörig zur Herrschaft Werth, eine Lehen des Erzbischofs von Köln. Im Jahr 1422 kam das niederländische Geschlecht der von Culemborg in den Besitz der Herrschaft Werth, und schon 1426 verlieh Johan von Culemborg dem Ort das „Culemborg´sche Stadtrecht“.

1567 traten Graf Floris von Palandt und die Gemeinde Werth zum reformierten Glauben über. 1709 wurde Werth an den Bischof von Münster verkauft und gehörte bis 1803 zu diesem Fürstbistum.

Nach der „Franzosenzeit“ waren Isselburg, Heelden und Vehlingen von 1815 bis 1946 Teil der preußischen Provinz Rheinland (bis 1974 Kreis Rees), Anholt, Herzebocholt und Werth Teil der preußischen Provinz Westfalen (bis 1974 Kreis Borken).